Schulen gegen Rechtsextremismus | Moore sind zurück | Nashorn-Wilderei sinkt | Städte werden grüner | Solarziel erreicht

Shownotes

Jeden Sonntag gibt es hier die guten Nachrichten der Woche.

Kontaktiert uns hier: Weltaufgang@goodnews-magazin.de

Moderation: Sophie Fallnacker

Musik: Binta Hübener & Steven Akinwale

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00:00:00: Herzlich Willkommen zu den Good News dieser Woche.

00:00:12: Ich bin Sophie Fallner-Kar von Good News Magazin, ihr habt Weltaufgang und das ist in der Zeit so.

00:00:17: alles Gute passiert wie Sachsen Extremismus an Schulen vorbeugen will.

00:00:22: Moro und Flüsse in Deutschland erholen sich.

00:00:24: Nashorn wilderei in Namibia auf Tiefstand Entsiegelwettbewerb in Düsseldorf, Köln und Bonn.

00:00:31: Deutschland erreicht ein Solarziel und was es eigentlich bedeutet?

00:00:35: Rechtsextreme Vorfälle an Sachsen.

00:00:37: schulen nehmen zu.

00:00:38: Zwei-tausendfünfundzwanzig wurden zweihundertvierzig rechtsextreme Vorfälle an sächsischen Schulen registriert.

00:00:44: Zweihundertneunzehn waren es noch ein neunzig.

00:00:47: Um gegen diese Entwicklung vorzugehen, gibt es nun den sogenannten Aktionsplan gegen Extremismus an Schulen.

00:00:52: Besonders viel Wert wird dabei auf Prävention gelegt!

00:00:55: Der neue Aktions Plan umfasst fünfzehn zusätzliche Maßnahmen.

00:00:59: Lehrkräfte sollen besser geschult werden, um extremistische Symbole und Äußerungen schon früh zu erkennen.

00:01:05: Generell sollen Demokratie- und Medienbildung stärker im Schulalltag verankert werden.

00:01:09: Dazu kommt eine Klassenstunde, in der die Schülerinnen demokratisches Miteinander praktisch lernen können.

00:01:15: Diese soll ab dem Schuljahr twenty- achtundzwanzig neunundzwantzig ab Klasse eins schrittweise eingeführt werden.

00:01:21: Bei konkreten Vorfällen sollen die Schulen außerdem schneller Unterstützung bekommen Unter anderem durch direkte Ansprechpartner bei Polizei Justiz und Beratungsstellen.

00:01:31: Gleichzeitig sollen extremistische Vorfälle nicht nur sanktioniert, sondern auch pädagogisch aufgearbeitet werden.

00:01:38: Wenn über den Zustand der Natur in Deutschland gesprochen wird, geht es viel um Artensterben, trockene Böden oder dem Verlust natürlicher Lebensräume.

00:01:45: Gleichzeitig kann man sich aber auch freuen – denn an vielen Orten werden frühere Eingriffen die Natur wieder rückgängig gemacht!

00:01:51: Rennartuierungsprojekte an Flüssen und Morn zeigen dass auch eine solche positive Veränderung möglich ist.

00:01:58: Ein Beispiel dafür ist die untere Havel in Brandenburg-Sachsenanhalt.

00:02:02: In den vergangenen Jahren wurden dort Uferbefestigungen entfernt, alte Flussarme wieder angeschlossen und Auenwälder angelegt.

00:02:08: Damit kann sich der Fluss wieder natürliche ausbreiten – Tierenpflanzen kennen zurück und die Auen können wieder mehr Wasser speichern!

00:02:15: Das Alen-Falkenberger Moor in Niedersachsen wurde über Jahrzehnte trocken gelegt und für Landwirtschaft und Torfabbau genutzt.

00:02:22: Jetzt werden die Entwässerungskregen geschlossen und Flächen wieder vernässt.

00:02:26: Die Folgen daraus zeigen sich schnell, denn erste Torfmose und Volkresa wachsen bereits.

00:02:32: Beide Beispiele zeigen, die Natur kann sich wieder erholen, wenn Menschen ihr den Raum und die Zeit geben.

00:02:37: An der Havel läuft das Projekt daher noch bis zum Jahr.

00:02:40: für das Moor sind nur rund zwanzig Jahre eingeplant.

00:02:46: Nach Angaben des Blue Rhino Tars Teams wurden in Namibia im Jahr so wenige Nashöner gewildert wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

00:02:53: Der Erfolg ist vor allem das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit.

00:02:57: Behörden, Naturschutzorganisationen und lokale Gemeinschaften arbeiten gemeinsam gegen Wildheekriminalität.

00:03:03: Dazu gehören unter anderem die Ausbildung von Wildhüter in, moderne Überwachungstechnik und das präventive Enthorn von Naaswörnern.

00:03:10: Eine solche Entwicklung lässt sich bereits auch schon bei anderen Tierarten erkennen – Die Wilderei von Elefanten etwa bleibt auf einem niedrigen Niveau.

00:03:17: Auch bei Schuppentieren sind die Fälle deutlich zurückgegangen!

00:03:21: Grau raus, grün rein.

00:03:23: Unter diesem Motto steht die Entsiegelaktion der Orte Düsseldorf, Köln und Bonn.

00:03:27: Gesucht wird dabei die Stadt, deren BewohnerInnen im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten versiegelten Flächen in grüne Bereiche verwandeln kann.

00:03:35: BürgerInnen können dabei selbst aktiv werden.

00:03:37: Wer mindestens fünf Quadratmeter versiegelte Fläche in einen Grünbereich verwandelt, kann eine Förderung von twenty-fünf Euro pro Quadratmetern bekommen.

00:03:45: Auch kleine und mittlere Betriebe können mitmachen.

00:03:48: Dabei geht es jedoch um mehr als ein Preis!

00:03:51: Entsiegelte Flächen können nämlich besser Regenwasser aufnehmen und schaffen einen Wert von Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

00:03:57: Gleichzeitig helfen Grünflächen Städte besser an heiße und trockene Sommertage anzupassen.

00:04:02: Aktuell liegt Düsseldorf in der Wärtung vorne, danach folgt Bonn.

00:04:06: Die Rangliste wird monatlich aktualisiert.

00:04:09: In DüsselDorf können auch bis zum einendreißten Oktober Projekte gefördert werden.

00:04:13: Wer also ohnehin über eine neue Gestaltung von Hof oder Garten nachdenkt kann damit gleich doppelt etwas bewirken.

00:04:20: Ein weiterer Schritt Richtung Nachhältigkeit zeigt sich in der deutschen Solar-Energie.

00:04:24: Mehr als hundertundzwanzig Gigawatt sind inzwischen installiert, damit ist das gesetzliche Ausbauziel für dieses Jahr erreicht.

00:04:31: Was kann man sich darunter aber eigentlich vorstellen?

00:04:33: Hunderttwanzig gigawatt bedeuten nicht dass die Solaranlagen auch ständig so viel Strom produzieren.

00:04:39: Gemeint ist eher die maximale Leistung der Anlagen.

00:04:41: tatsächlich erzeugen sie je nach Wetter Tages und Jahreszeit immer unterschiedlich.

00:04:45: Strom Unter hundertundzwanzig Gigawatt-Leistungen kann man sich etwa Folgendes vorstellen.

00:04:50: Wenn alle diese Anlagen unter idealen Bedingungen ein ganzes Jahr lang Strom produzieren würden, könnten sie ungefähr sechsunddreißig Millionen deutsche Haushalte versorgen.

00:04:58: Trotz dem jetzt erreichten Ziel soll der Ausbau weitergehen.

00:05:01: Bis zwei tusend dreißig sind etwa zweihandtfünfzehn gigawatt Solarleistung geplant.

00:05:06: Sie soll gemeinsam mit der Windkraft einen wichtigen Teil der Stromversorgung übernehmen unter anderem weil immer mehr Autos Heizungen und Industrieanlagen elektrisch betrieben werden.

00:05:15: Die hundertzwanzig Gigawatt sind also ein wichtiger Erfolg, aber zunächst nur ein Zwischenziel.

00:05:21: Damit sind wir auch schon am Ende dieser Folge!

00:05:23: Wenn es euch gefallen hat, abonniert doch gerne unseren Podcast und lasst eine Bewertung da.

00:05:27: Damit helft ihr uns weiter gute Nachtens verbreiten.

00:05:30: Bis nächste Woche.