Ungarn wird LGBTQ-freundlicher | Neue Hoffnung für Blinde | Gesünderes Schulessen in England | Mental Health am Kiosk

Shownotes

Jeden Sonntag gibt es hier die guten Nachrichten der Woche.

Kontaktiert uns hier: Weltaufgang@goodnews-magazin.de

Moderation: Victoria Kensbock

Redaktion: Sophie Fallnacker

Musik: Binta Hübener & Steven Akinwale

Bildquelle

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich Willkommen zu den Good News der Woche.

00:00:12: Ich bin Victoria Cansbork vom Good News Magazin Hier.

00:00:15: bei Weltaufgang gibt es wöchentlich positive und aktuelle Nachrichten, das sind die Themen dieser Woche.

00:00:22: In Ungarn werden LGBTQ-feindliche Gesetze gestrichen.

00:00:26: Neuartige Gentherapie in Basel gibt er blindenden neue Perspektiven.

00:00:31: Großbritannien verbietet frittiertes Essen im Schulkantin und psychologische Beratung an einem ungewöhnlichen Ort.

00:00:40: Wir starten mit Einblick nach Ungarn, wo gerade Schritte für mehr Gerechtigkeit und Vielfalt gegangen werden.

00:00:46: Das ungarrische Parlament hat mir deutlich am Mehrheit beschlossen, zentrale LGBTQ-feindliche Bestimmungen.

00:00:53: aus einem Gesetz von dem Jahr Unter Viktor Orban durfte Homosexualität und geschlechtliche Vielfalt in Medien- und Bildung für Minderjährige kaum noch dargestellt werden.

00:01:06: Die neue Regierung, unter Ministerpräsident Peter Matja hat eine Änderung im September vorgeschlagen.

00:01:12: Zuvor hatte der Europäische Gerichtshof die bisherigen Regelungen bereits als Verstoß gegen das EU-Recht eingestuft – ein Urteil, dass den Weg für diese Reform geebnet hat.

00:01:23: Für die LGBTQ-Community in Ungarn ist das ein wichtiger Schritt, hin zu mehr Sichtbarkeit und Gleichberechtigung.

00:01:32: Die nächste Good News der Woche bringt uns in die Medizin – eine neuartige Gentherapie zeigt vielversprechende Erfolge.

00:01:41: Manchen erblindeten Menschen kann damit das See vermögen zumindest teilweise zurückgegeben werden.

00:01:48: Das Institut für molekulare und klinische Ofthalmologie Basel hat in Form einer kleinen Studie zehn Teilnehmende behandelt.

00:01:57: Diese litten an der erblich bedingten Augenkrankheit Retinitis pigmentosa, das ist eine Erkrankung der Netzhaut bei der die Fotorezeptoren nach und nach absterben und die betroffenen schrittweise ihr Seevermögen verlieren.

00:02:12: Das Besondere?

00:02:13: Den Teilnehmen wurde eine genetische Bauanleitung für ein lichtempfindliches Protein ins Auge initiiert.

00:02:20: Eine spezielle Brille mit eingebauter Kamera gibt Veränderungen der Umgebung dann als orangschrote Lichtpulse weiter und aktiviert so dieses Protein in noch vorhandenen Zellen der Netzhout.

00:02:31: Mehrere Teilnehmende konnten dadurch wieder Objekte wahrnehmen, eine Türöffnung finden oder einer Linie folgen – und je länger sie mit der Brille trainierten desto besser wurden die Ergebnisse!

00:02:44: Die Forschung bringt Zuversicht.

00:02:46: Für Menschen, die ihr Sehvermögen verloren haben, könnte diese Methode eines Tages neue Türen öffnen.

00:02:55: Eine Portion Commas?

00:02:56: Ein Donut oder ein Stück Pizza?

00:02:58: Was für viele nach einem normalen Schulmittagessen klingen, könnte in Großbritannien bald der Vergangenheit angehören!

00:03:05: Das britische Bildungsministerium hat neue Regeln für Schulmalzeiten erlassen und frittiertes Essen soll dabei künftig keinen Platz mehr haben.

00:03:14: beim Frittieren entstehen gesättigte Fettsäuren die Entzündungsprozesse im Körper fördern und das Risiko für Erkrankungen wie Typ II Diabetes erhöhen können.

00:03:24: Dazu kommt, bei stärkerhaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln kann beim Frittieren Agrylamid entstehen – ein Stoff der als potentiell Krebserregend

00:03:33: gilt.".

00:03:34: Das ist eine sehr richtige Idee, sagt Stefan Gabisch Ernährungsforscher an der Berliner Charité.

00:03:41: Er hält einen solchen Eingriff in die Schulernährung für völlig gerechtfertigt!

00:03:45: Die Wissenschaft zeigt Das ein oder andere frittierte Mittagessen gegen eine gesunde Mahlzeit auszutauschen lohnt sich und unsere Gesundheit freut sich.

00:03:56: Unser nächstes Thema ist der Kali-Kiosk.

00:03:59: Vielleicht denkt ihr jetzt, wir bleiben beim Thema Essen?

00:04:02: Aber nein!

00:04:03: Auf den ersten Blick wirkt das hellblaue Häuschen im Kaliebknichtstadion in Potsdam Babelsberg wie einen ganz normaler Verkaufsstand Getränke, Trikots, Eiscreme für die Kleinen.

00:04:15: Aber der Kali-Kiosk hat mehr zu bieten als nur die körperliche Verpflegung.

00:04:20: Hinter dem Kiosk steckt eine Idee, die Familientherapeut Janne Seidemann ins Leben gerufen hat.

00:04:26: Niedrigschwellige psychologische Beratung direkt im Fußballstadion.

00:04:32: Denn vor allem junge Männer nehmen Hilfsangebote bei psychischen Erkrankungen seltener wahr.

00:04:37: Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr twenty-fünfundzwanzig haben fast einundvierzig Prozent der Erwachsenen in Deutschland im Laufe ihres Lebens die Diagnose einer psychischen Erkrankung.

00:04:50: Frauen suchen sich dabei deutlich häufiger Hilfe als Männer.

00:04:54: Wer am Karnikios vorbei schaut, kann einen Sticker mit QR-Code mitnehmen und damit allen Beratungstermin puchen oder direkt vor Ort das Gespräch suchen.

00:05:04: Das Projekt lebt vom ehrenamtlichen Einsatzsystems und finanziert sich durch Getränke, Becher-Spenden & Merchandise.

00:05:11: Während der Verein die Fläche kostenlos zur Verfügung stellt.

00:05:15: Diese Saison soll der Kiosk bei so gut wie jedem Heimspiel geöffnet sein!

00:05:20: Der Wunsch ist außerdem da ihn langfristig weiterzuführen um vielleicht sogar fest ins Fernprojekt Babelsberg zu integrieren.

00:05:27: Die Rückmeldungen aus der Fernzehne sprechen dafür.

00:05:33: Barrieren lassen sich abbauen und manchmal braucht es dafür nicht viel mehr als die Umsetzung einer guten Idee.

00:05:41: Das waren die Good News der Woche!

00:05:43: Wenn ihr uns unterstützen wollt, lasst uns gerne einen Kommentar da, bewertet diese Folge oder teilt den Podcast mit jemandem, der auch eine Portion Good News gebrauchen kann.

00:05:52: Wir hören uns nächste Woche wieder – bis dahin machts es gut.